Unsere aktuellen Aktivitäten im Dezember 2018

Mit “#hand2hand2018” läuft derzeit auf Twitter eine wirklich fantastische Aktion, bei der kreative Twitterer Produkte und Dienstleistungen zu unseren Gunsten versteigern. Neben dem wirklich großen finanziellen Erfolg der Versteigerungen bewegt uns besonders, dass sich die Beteiligten so sehr auch mit uns, unserer Idee und unserer Arbeit identifizieren. Es ist so viel mehr als nur eine Versteigerung für den guten Zweck, es ist wie eine große Welle, die immer mehr Menschen erfasst und Verständnis weckt für die Menschen, die wir unterstützen.
 

 

Um auch den Leuten, die nicht permanent verfolgen, wo wir überall aktiv sind, einen Überblick über die verschiedenen Projekte zu verschaffen, stellen wir hier einmal zusammen, wo unsere aktuellen Schwerpunkte liegen, in die wir Eure Spendengelder investieren:
 

 

Die Entwicklungshilfe in Afrika, und da in Uganda und im Senegal, nimmt gerade großen Raum in unserer (immer noch rein ehrenamtlichen) Arbeit ein. In Uganda arbeiten wir seit über 3 Jahren mit unserem Partnerverein Hope For Life Community International zusammen. Hier renovieren wir momentan eine Schule und finanzieren über mehrere Monate eine Nähausbildung für eine Gruppe von Mädchen, damit diese sich als Näherinnen selbständig machen können. In Uganda sind wir seit 2015 aktiv, und es macht uns sehr froh, an vielen Stellen zu sehen, dass mehr Kinder in der Lage sind, am staatlichen Bildungssystem, das in Uganda schon im Kindergartenalter beginnt teilzuhaben. Durch unsere regelmäßigen finanziellen Beiträge ermöglichen wir auch Mahlzeiten in den Schulen.

 

Im Senegal haben wir einen großen Brunnen mit Trinkwasserreservoir finanziert und elektrifizieren die Schule jetzt mit Solarstrom. Das betterplace-Projekt, in das wir 1500 Euro der Spenden aus der Aktion #hand2hand2018 einbezahlt haben, ist hier zu finden: Solarstrom für Baria
Parallel wird ein großer Schulgarten mit Brunnen auf einem halben Hektar Grundfläche realisiert, in dem nicht nur die Frauen des Orts verschiedene Gemüse anbauen können, auch die Schüler selbst können hier viel über den Anbau von Lebensmitteln lernen. Anhand unserer Arbeit im Dorf Baria sehen wir schon jetzt, wie Entwicklungshilfe mit vergleichsweise geringen finanziellen Mitteln Effekte zeigt. Dass gerade in den weiterführenden Klassen 7-10 gerade einmal jedes 6. Kind die Schule besuchen kann, ist für uns ein enormer Ansporn, hier langfristig aktiv zu bleiben. Mit unserer Partnerin Gabi Canavan hat sich hier eine Koordinatorin der Aktivitäten im Senegal angenommen, die alle Vorhaben nicht nur mit großer Sorgfalt, sondern vor allem mit sehr viel persönlichem Engagement und mit einer langfristigen Vision leitet und umsetzt.

 

An beiden Orten in Afrika sehen wir, wie Bildung das Fundament für jede weitere Entwicklung darstellt, und gerade, indem wir mehr Mädchen in die Schule bringen, schaffen wir für die ganze Gemeinschaft bessere Chancen.
 

 

Kontinuierlich senden wir praktisch jede Woche mehrere Paletten mit Hilfsgütern vornehmlich nach Griechenland und Rumänien. Kleidung, Lebensmittel, Spielzeug, medizinischer Bedarf, Hygieneartikel stellen den Großteil der transportierten Güter. Durch enge Absprache mit den Organisationen vor Ort und eine rigorose Kontrolle aller Spenden stellen wir sicher, dass nur wirklich benötigte und sinnvolle Dinge transportiert werden. Hier fallen in erster Linie Transportkosten an, die wir durch hoch gepackte Paletten und wirklich randvolle Kartons optimieren.
 

 

An mehreren Stellen finanzieren wir regelmäßig Lebensmittel für Geflüchtete und für Menschen in Syrien. In Athen können wir mit 1500 Euro 1000 Menschen für eine Woche mit Grundnahrungsmitteln versorgen, aus denen sie selbst Essen zubereiten.
 

 

Wenn wir bei gesteigertem Bedarf nicht genug Sachspenden erhalten, kaufen wir auch Hilfsgüter zu, darunter Unterwäsche, Schlafsäcke oder Decken. Wo immer möglich, kaufen wir dort ein, wo die Sachen benötigt werden, um lokale Händler zu unterstützen.
Wann immer verfügbar, kaufen wir bei speziellen Plattformen für gemeinnützige Vereine günstig Hygieneartikel und andere Produkte ein, die wir für Bedürftige in Deutschland ausgeben. Das sind nicht nur viele Menschen, die in Unterkünften für Wohnungslose leben, sondern auch Geflüchtete, die in Ankerzentren unter immer prekäreren Bedingungen leben.

 

 
Der FC Cosmos auf Lesbos ist ein Fußballverein, der komplett aus Bewohnern des Camps Moria besteht. Der Fußball gibt den jungen Männern die Gelegenheit, aus dem Campalltag auszubrechen und über den Sport Erfolgserlebnisse zu gewinnen. Erste Spieler werden nun bereits von Vereinen engagiert, so gelingt ihnen über den Sport der Sprung aus dem Camp. Wir unterstützen den FC Cosmos finanziell, damit Sportausrüstung, Bälle und anderes Trainingsgerät angeschafft werden kann.

 

Immer wieder finanzieren wir auch Gegenstände des täglichen Bedarfs für Menschen hier in München, sei es Kleidung, die wir gerade nicht am Lager haben, oder Haushaltsartikel und vieles mehr. Wir sind dankbar, dass wir in München auf ein großes Netzwerk von Menschen zurückgreifen können, die uns bei unserer Arbeit unterstützen, sei es in der Organisation, im Transport oder durch Aktivität in sozialen Medien. 
 
Worin wir nach wie vor kein Geld investieren ist in Buchhaltung, Steuerberater, in Spritkosten für unsere privaten PKWs, in Reisekosten zu Orten, an denen unsere Partner tätig sind, in Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche oder sonstige Dinge, die nicht direkt helfen und die vermeidbar sind. 100% Eurer Spenden gehen in die Hilfe!

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