Betterplace

  • Dialyse im Libanon
  • 40 Tonnen Hilfe
  • Gebt Namatullah eine Hand!
   Uns erreichte ein Hilferuf aus dem Libanon der jedes Mitglied des Heimatstern e.V. erschütterte. Wir entschlossen uns sofort zu helfen. Dieser Hilferuf kam von Patricia, die seit Wochen für die NGO „Salam: LADC“ (Peace: Lebanese Association for Developement and Communication) eine internationale Hilfsorganisation mit Sitz in Libanon, Schweden und Norwegen, vor Ort ehrenamtlich in einem Flüchtlingscamp im Beeka Valley arbeitet.

In diesen Camp leben 27 Menschen die mehrmals wöchentlich auf eine Dialyse angewiesen sind. Eine von ihnen ist Samaher, 27 Jahre alt und Mutter zweier kleiner Kinder. Sie lebt seit 4 Jahren mit ihnen im Libanon in einem Zelt. Samaher leidet akut an einem Nierenversagen welches die Dialyse für sie lebensnotwendig macht. Sie benötigt diese bis zu 3x wöchentlich, um zu überleben – um ihre beiden Kinder nicht als Vollwaisen alleine zu lassen.

Am Sonntag, 15. Januar 2017 stellte die Regierung die Finanzierung der Dialyse mit sofortiger Wirkung ein. Die Helfer vor Ort stellen sich nun der Aufgabe, zu versuchen, für diese 27 Menschen die lebensnotwendige Dialyse zu finanzieren, bis die grossen und finanzstarken Hilfsorganisationen (Rotes Kreuz, UNHCR, …) sich in der Lage sehen, diese Finanzierung zu übernehmen. Dies kann jedoch bis zu 8 Wochen dauern.

Die Gesamtkosten für eine 1-wöchige Finanzierung für alle 27 Menschen beläuft sich etwa auf 10.000-11.000 €.

Der Heimatstern e.V. hat bereits aus der Vereinskasse einen Tag Dialyse für 27 Personen bezahlt. Unser Ziel ist es mindestens einen weitere Einheit für jeden der Betroffenen zu finanzieren. Die Kosten für jede Dialyse-Einheit belaufen sich auf ca. 130,00 US$. Nun hoffen wir hier auf finanzielle Ihre Unterstützung.

27 x 130,00US$ = 3510$ (€ = 3.310,00 €)

Das ist das ausgegebene Ziel!

  Dank großzügiger Spender füllen sich unsere Lager in München und Coesfeld immer schnell mit wertvollen Sachspenden wie Kleidung, Schuhe, Lebensmitteln, aber auch Material wie Zelten, Feldbetten oder Töpfen.

All diese Hilfsgüter müssen schnell und sicher zu denen gebracht werden, die sie nötig brauchen. In Absprache mit unseren Partnern vor Ort, derzeit im Norden Griechenlands, in der Region Idomeni/Polykastro/Kilkis stellen wir Transporte zusammen, die ankommen. Sie kommen an, weil wir kosteneffektiv mit Speditionen transportieren und weil wir nur das sammeln und weiterleiten, was auch wirklich benötigt wird. Immer wieder bescheinigen uns die Helfer vor Ort, dass die von uns gesammelten Materialien perfekt auf den Bedarf passen – und sie brauchen mehr davon.

Daher sammeln wir mit diesem Projekt regelmässig für neue Transporte. Im Gegensatz zum Selbstfahren mit Sprinter oder 7,5-Tonner ist die Beauftragung einer Spedition nicht nur günstig, vor allem bekommen wir für den Preis eines gemieteten 7,5-Tonners mit Sprit, Fähre, Verpflegung etc. die Ladekapazität eines ganzen Sattelzugs.

Über die genauen Termine der Transporte halten wir Euch jederzeit auf dem Laufenden. Derzeit ist der nächste große Transport für Mai geplant.

Helft uns zu helfen und tragt mit Eurer Spende dazu bei, dass wir möglichst viele Sattelzüge nach Griechenland schicken können.

Das Leben wird von Anfang an durch Zufälle bestimmt. Wo man geboren wird. Wer die Eltern sind. Wie man aussieht. Ob man gesund ist. Zufälle.

Viele von uns hatten das Glück, dass der Zufall gnädig war und wir in einem sicheren Land in relativem Wohlstand leben dürfen. Viele von uns sind gesund, und wenn man doch krank ist oder im Laufe seines Lebens krank wird, dann bekommt man bei uns Hilfe.

Ein Großteil der Menschen auf der Welt hatten dieses Glück nicht. Zu ihnen gehört auch Namatullah Ibrahimi. Er wurde 1989 in Kabul, Afghanistan geboren, wo er als Kind aufgrund eines ärztlichen Behandlungsfehlers seinen rechten Unterarm verlor.

Solange die Situation in Afghanistan halbwegs stabil war, konnte er in der Automobilbranche im Betrieb seiner Familie arbeiten und so für seinen Unterhalt sorgen.

Als der Konflikt in Afghanistan eskalierte und seine Familie alles verlor, war auch seine Existenz nicht mehr gesichert. Als Behinderter gab es für ihn in einem Land, ins dem es in weiten Regionen nur noch ums Überlegen geht, keine Zukunft mehr. Er machte sich auf den gefährlichen Weg nach Deutschland, wo er Anfang des Jahres ankam.

Hier in Deutschland besucht der ausgesprochen sympathische und freundliche junge Mann fleißig Deutschkurse, ist dabei, sich zu integrieren und möchte vor allem eins: Arbeit. Für sein eigenes Leben verantwortlich sein und nicht auf andere angewiesen sein.

Ohne rechte Hand ist das hier ein fast aussichtsloses Unterfangen und er hatte schon fast jeden Mut verloren. Aber es gibt Menschen, die nicht wegschauen. Menschen wie Mona. Sie kümmert sich ehrenamtlich um Geflüchtete hier in München. Eine pensionierte Anwältin, eine wunderbare Frau.

Mona kam mit Namatullahs Problem zu uns. Und wir kommen damit zu Euch!

Schaffen wir es, Namatullah eine neue rechte Hand zu schenken? Ein schöneres Weihnachtsgeschenk wäre für ihn kaum vorstellbar!

Wenn Ihr dieses Projekt unterstützt, ermöglicht ihr uns, ihm eine einfache Unterarmprothese mit Hand zu finanzieren. Wir haben uns bereits informiert und würden von einem Sanitätshaus auch noch einen Sonderpreis erhalten, um die Kosten weiter zu senken.